Konservative orthopädische Behandlung an der Kreisklinik Jugenheim mit Qualitätszertifikat ausgezeichnet

Konservative orthopädische Behandlung an der Kreisklinik Jugenheim mit Qualitätszertifikat ausgezeichnet

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Die Sektion der konservativen Orthopädie an der Kreisklinik Jugenheim wurde im März 2017 durch die ClarCert GmbH, einer unabhängigen Zertifizierungsstelle für Management und Personal, mit dem ANOA Zertifikat ausgezeichnet. Das ANOA-Zertifikat unterstreicht die Ergebnisqualität unserer Arbeit. Darüber freuen wir uns sehr“, so Prof. Dr. Peter Schräder, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Traumatologie Jugenheim.

Die Sektion ANOA unter der Leitung von Christian Siepelmeyer, Oberarzt an der Kreisklinik Jugenheim, ist ein wichtiger Bestandteil der Klinik für Orthopädie und Traumatologie. Die Klinik bietet mit insgesamt ca. 80 Betten und drei Operationssälen das gesamte operative und konservative Spektrum der Orthopädie an. 20 Betten stehen der konservativen Orthopädie zur Verfügung. Pro Jahr werden hier rund 450 bis 500 Patienten nach dem ANOA Konzept behandelt.

Die Sektion der konservativen Orthopädie an der Kreisklinik Jugenheim ist eine von vier in Deutschland zertifizierten ANOA Kliniken, welche die Vorgaben im Bereich der nichtoperativen Komplexbehandlung von Erkrankungen des Bewegungssystems auf Grundlage der Zertifizierungsentscheidung im Krankenhaus erfüllt. ANOA richtet sich an Patienten mit chronischen Bewegungsschmerzen, die auf Leib und Seele drücken. Beim ANOA Konzept wird der Patient mit seinen orthopädischen Beeinträchtigungen ganzheitlich mit sanften Methoden aus der manuellen Medizin sowie mit osteopathischen und naturheilkundlichen Verfahren behandelt. Davon profitieren auch Patienten, die begleitend zu ihrer Erkrankung am Bewegungsapparat innere oder andere Erkrankungen haben, aufgrund dessen sie nicht operiert werden können.

Christian Siepelmeyer, Sektionsleiter ANOA an der Kreisklinik Jugenheim
Christian Siepelmeyer, Sektionsleiter ANOA an der Kreisklinik Jugenheim

Nicht nur der Körper, auch die Seele spielt bei der Therapie eine Rolle: „Jeder Patient hat seine Geschichte und sein ganz persönliches Beschwerdebild. Das Gespräch mit dem Patienten ist deshalb sehr wichtig. Denn auch Faktoren wie Stress können beispielsweise Schmerzen im Rücken verursachen“, erklärt Christian Siepelmeyer. Die Therapie erfolgt in enger Abstimmung untereinander: Ärzte, Physiotherapeuten, Psychologen, osteopathisch / manualmedizinisch ausgebildete Therapeuten sowie schmerztherapeutisch geschultes Pflegepersonal arbeiten Hand in Hand.

„Die Sektion ANOA ist eine Erfolgsgeschichte – für die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, aber vor allem für die Patienten im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Seit 2012 leistet die Sektion ANOA sehr gute Arbeit und bietet eine optimale Ergänzung zur operativen Orthopädie. Das Zertifikat macht dies mehr als deutlich“, freut sich Landrat Klaus Peter Schellhaas. Mit dem vor vier Jahren eingeführten ANOA Konzept in der Kreisklinik Jugenheim konnte bislang ein Großteil der Patienten mit hartnäckigen orthopädischen Problemen erfolgreich ohne Operation behandelt werden.

„Die konservative Behandlung im orthopädischen Bereich an der Kreisklinik Jugenheim genießt einen hohen Stellenwert – im Landkreis und darüber hinaus“, so Dr. Martin Schunck, medizinischer Geschäftsführer der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg. Christoph Dahmen, kaufmännischer Geschäftsführer der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg und Pelin Meyer, verantwortlich für den Bereich Recht an den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, können dies bestätigen: „Die steigende Anzahl der Patienten sowie die hohe Weiterempfehlungsrate zeigen, dass das Angebot der konservativen Behandlung an der Klinik Jugenheim wahrgenommen wird.“