Tipps für ein gesundes Herz

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Tipps für ein gesundes Herz

Jedes Jahr erleiden in Deutschland mindestens 65.000 Menschen den plötzlichen Herztod. Eine große Zahl, die nicht so hoch ausfallen müsste.

Wir wollen diese Zahl senken! Deswegen haben unsere Tipps und Tricks für Sie zusammengefasst, mit denen Sie ganz einfach Ihre Herzgesundheit verbessern können.

 

 1. Welche Symptome weisen auf eine Herzschwäche hin und wann gehe ich am besten zum Arzt? 

Ein Pieks hier, eine Atemnot da – wenn es um unser Herz geht, fällt es oft schwer, einzuordnen ob ein Symptom bedenklich ist oder nicht. Bei diesen Anzeichen sollten Sie hellhörig werden:

Herzstolpern oder Herzrasen

    • Wenn das Herz hin und wieder schneller schlägt oder anderweitig außer Takt gerät, ist das kein Grund zur Sorge. Passiert das aber mehrmals täglich ohne erkennbaren Grund und in Verbindung mit Atemnot, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Stechen und Engegefühl in der Brust

    • Auch hier gilt: ein leichtes Stechen, das so schnell verschwindet, wie es gekommen ist, ist üblicherweise kein Grund zur Furcht. Halten stechende Schmerzen in der linken Brust aber minutenlang an und treten regelmäßiger unter Belastung auf, sollte ein Arzt sich das anschauen.

Kurzatmigkeit

    • Bekommen Sie bei kleinsten Anstrengungen, wie beispielsweise Treppensteigen, keine Luft mehr? Das sollte so nicht sein und kann auf eine Erkrankung hindeuten. Suchen Sie besser einen Arzt auf.

 

 

2. Was kann ich im Alltag für mein Herz tun?

Vorsicht ist besser als Nachsicht. Was für so viele Belange des Lebens gilt, hat natürlich auch in der Kardiologie Gültigkeit. Wer präventiv etwas für sein Herz tut, kann die Wahrscheinlichkeit auf eine Herzerkrankung drastisch senken. Folgende Dinge lassen sich gut in den Alltag integrieren und sind gut fürs Herz:

    • Rauchen: Die bedruckten Zigarettenschachteln weisen zahlreich darauf hin und haben Recht: Wer raucht, steigert sein Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden um das 4-9-fache. Rauchen sorgt für Bluthochdruck und Arterienverkalkungen, wodurch der Herzmuskel mehr arbeiten muss. Helfen Sie Ihrem Muskel und verabschieden Sie sich von den Glimmstängeln – Ihr Herz wird es Ihnen danken.

 

    • Ernährung: Viel Pflanzliches, viel Fisch, wenig Wurst, wenig Fleisch – eine solche Ernährung ist gut für den Herzmuskel. Vitamine verhindern Ablagerungen in Gefäßen, ungesättigte Fettsäuren verbessern die Fließfähigkeit des Blutes. Das entlastet den Herzmuskel und sorgt für lange Leistungsfähigkeit.

 

    • Salz: Auch wenn die Suppe die gewisse Prise Salz braucht – zu viel des Guten schädigt auf Dauer die Struktur des Herzens. Diese Strukturveränderungen können sich zu Herzerkrankungen entwickeln. Die Lösung: Würzen statt Salzen! Frische Kräuter sind nicht nur gesund, sondern machen das Essen auch schmackhaft.

 

    • Sport: Damit ist natürlich kein Leistungssport gemeint, sondern regelmäßige Bewegung. Diese stärkt den Herzmuskel, die Gefäßinnenhaut und erweitert die Gefäße. Dadurch sinkt der Blutdruck und das Herz muss weniger schwer arbeiten. Wieso also nicht einfach die Treppe statt dem Aufzug nehmen oder mit dem Rad zum Treffen mit der Freundin fahren?

 

    • Blutdruck: Ist der Blutdruck hoch, bedeutet das nichts anderes, als dass das Herz mehr tun muss, um den Körper mit Blut zu versorgen. Prüfen Sie deshalb einmal im Jahr Ihren Blutdruck, ab dem 40. Lebensjahr zweimal. Ideal ist übrigens ein Blutdruck unter 135 zu 80.

 

  • 3. Welche Ernährung ist gut für mein Herz?

    Was lässt Ihr Herz höher schlagen? Hier sind 12 Lebensmittel, die Ihrem Herzen definitiv guttun:

      • Hering
      • Forelle
      • Lachs
      • Sardellen
      • Rote Trauben
      • Äpfel
      • Grünkohl
      • Brokkoli
      • Weizenkeimöl
      • Sonnenblumenöl
      • Karotten
      • Süßkartoffeln

     

    Warum? Fischsorten wie Lachs oder Sardelle enthalten viele Omega-3-Fettsäuren und verringern Studien zufolge das Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfälle. Pflanzenöle wie Sonnenblumen- und Weizenkeimöl enthalten viel Vitamin E. Vitamine stecken zudem in Obst und Gemüse, aber nicht nur das: Gelbe und orangene Frucht- und Gemüsesorten enthalten wichtige Nährstoffe wie Beta-Carotin, die ebenfalls die Herzgesundheit stärken.